Wandar
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Vergessenes Wandern

Wandar


Sturm - Land - KĂ€lte - Wald
Alles dreht am Himmel, höre wie es schallt
Siehst du die Vision aus den Wunden
Können wir vom Menschen gesunden?

Ich halte das Feuer aus den Wintern
Tief drinnen gefriert mein Ozean
Verwelkter Gedanken lichter GlÀnze
Im Flackerschein dorniger KrÀnze

Beim Anstieg siegt die Erfahrung
Des Traumes ĂŒber die Gewissheit
Steinig ist das Gift auf den Wegen
In Erwartung auf des Gipfels Segen

Am Ende der mĂŒhsam kargen Reise
Stagnieren wir im Dickicht der Ahnen
Eschenpracht lÀdst zum stillen verweilen
Schwarze Nacht lÀsst Wolfsatem uns teilen

Die Augen leuchtend dem Monde zugewandt
Ein Raunen erfĂŒllt Herz und Verstand
Drunten im Tale fÀllt Schnee sanft nieder
Erhaben erklingen des Winters schönste Lieder

Des Lebens ZĂŒndung schließt sich vor mir
In Höhen tannenreicher Kostbarkeiten
Die Wege die wir einst verloren
Zeugen die letzte Aussicht des Seins

Sie war aus den schimmernden Tagen
An denen der Tau mit dem Morgen sprach
Als die Nacht die Sterne gebar
Und das Auge in Mimirs Born sank
Ein winziger Hauch anmutender Schönheit
Wirft sich in die endlosen WĂ€lder
Und wÀhrend der Wind durch die Haare fÀhrt
Legen wir uns zu den alten Himmeln

Nun nimm zur Hand deines Schwertes Stahl
EntzĂŒnde die Fackel auf dem Weg ins Tal

Wir halten die Erinnerung - von hĂŒnenhaften WĂ€ldern
StĂŒrzen das Vergessen - von den Weiten der Felder
Die Klage wird zur Rache...

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